Ein Implantat ist eine schraubenförmige, künstliche Zahnwurzel
aus Titan. Das Implantat dient als Fundament für einen Zahnersatz
entweder eine festsitzende Krone oder als eine Prothesenverankerung.
Ich verwende zwei seit Jahrzehnten erprobte Implantatsysteme der Firma Biomet
3i sowie von ITI
Straumann aus Waldenburg.
Entscheidend bei der Anwendung von Zahnimplantaten ist die sorgfältige Fallplanung.
Dazu benötigt man eine klinische Untersuchung, Modelle und Röntgenbilder.
So kann die Machbarkeit der Implantation abgeklärt werden. Die Diagnostik
wird zeigen, ob genügend Knochen für die Verankerung eines Implantates
vorhanden ist und welche Risiken abzuwägen sind. Risikofaktoren sind schwere
Allgemeinerkrankungen, unkontrollierter Diabetes und das Rauchen. Der operative
Eingriff erfolgt ambulant in der Zahnarztpraxis mit einer normalen örtlichen
Betäubung. Die Operation ist absolut schmerzfrei. Die unmittelbaren Folgen
des operativen Eingriffes wie Schwellung, Schmerzen oder Bluterguss können
unterschiedlich stark ausfallen und klingen aber vollständig ab. Eine ungestörte
Einheilung ist Bedingung für den Langzeiterfolg der Implantate.
Vor einer Implantation ist somit die Sanierung der eigenen Zähne und die
Etablierung einer guten Mundhygiene absolute Voraussetzung. Die sorgfältige
Mundhygiene und die regelmässigen Kontrollen durch unser Prophylaxeteam
und durch den Zahnarzt sind unerlässlich. Je nach Knochenqualität und
-quantität muss zwei bis sechs Monate gewartet werden bis die Implantate
belasten werden können.
Die Implantation ist eine Behandlungsmethode mit einer hohen Erfolgsrate (>95%).
Mehrere Langzeitstudien belegen, dass die Erfolgsrate von Zahnimplantaten nach
10 Jahren über 90% beträgt. In meiner Praxis werden wöchentlich
Implantate gesetzt, wir sind also ein erfahrenes und routiniertes chirurgisches
Team!